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CBD Öl selber herstellen: Wie geht das? [Anleitung]

Zuletzt aktualisiert am Juli 29, 2020

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Das CBD Öl selber herstellen ist relativ einfach, wenn man die richtigen Zutaten hat. Es gibt unterschiedliche Methoden, um Cannabidiol Öl selbst herzustellen. Die beliebtesten und einfachsten Verfahren sind das Herstellen von CBD Öl mit Alkohol und das Herstellen mit Träger Ölen.

Inhaltsverzeichnis

Ist es legal CBD Öl selbst herzustellen?

Bei der Selbstherstellung von CBD Öl muss auf den THC Gehalt geachtet werden. Das Cannabidiol Öl darf nicht zu viel THC enthalten. Wenn der THC Gehalt die festgelegte Grenze von 0,2 Prozent nicht überschreitet, ist es legal, das CBD Öl selbst herzustellen. Dennoch bleibt die Selbstherstellung von CBD Ölen in einem unsicheren rechtlichen Rahmen, denn man kann nicht überprüfen, wie viel THC in der Nutzhanfpflanze und im Endprodukt enthalten ist.

CBD Öl selber machen oder online kaufen? Vor- und Nachteile

Das selbstgemachte CBD Öl ist nicht so kraft- und wirkungsvoll wie professionell produziertes CBD Öl, das man online kaufen kann. CBD Hersteller verwenden die CO2 Extraktion und stellen mit Hilfe dieser Methode sichere CBD Produkte mit einer hohen Qualität her. Für diesen Prozess benötigt man einen Dreikammer Prozessor, sehr viele Blüten und einen Experten, der für die Überwachung des Prozesses zuständig ist.

 

 Das CBD Öl, das auf diese Weise produziert wurde, ist viel wirksamer und reiner als das selbst hergestellte Öl. Die Vorteile beim Online-Kauf von Cannabidiol Ölen liegt in der großen Auswahl, der Reinheit sowie dem definierten CBD Gehalt. Die Nachteile vom selbst hergestellten CBD Öl liegen in der falschen Handhabung, sowie der Produkt Verunreinigung.

Woher bekommt man CBD Blüten?

CBD Blüten kann man in gut geführten Headshops und in Shops, die auf CBD und Hanf Produkte spezialisiert sind, bekommen. Im Internet werden CBD Blüten ebenfalls angeboten. Wenn man die Cannabidiol Blüten online kaufen möchte, sollte man vorsichtig sein, denn die Blüten, die online verfügbar sind, wurden in Europa angebaut, jedoch ist das Saatgut, das verwendet wurde, oft nicht im EU-Sortenkatalog aufgeführt. 


Dadurch dürften diese Blüten nicht in Umlauf gebracht werden. Vor dem Kaufen sollte man sich versichern, dass der Anbieter seriös ist. Ein seriöser Anbieter gibt Auskunft über den Ursprung der Blüten. Wenn man CBD Blüten kauft, die einen THC Gehalt von mehr als 0,2 Prozent haben, macht man sich strafbar. Qualitativ hochwertige Cannabidiol Blüten weisen keine Samen und wenige Stängel auf. Ein seriöser  ll➤ Anbieter ist zum Beispiel CBDNOL. Die CBD Blüten sind aus zertifiziertem EU-Hanf hergestellt und haben eine hohe Qualität. Zur Auswahl stehen verschiedene Geschmacksrichtungen. Die Cannabidiol Blüten enthalten unter 0,2 Prozent THC, daher sind sie vollkommen legal.

Welche Methoden gibt es, CBD Öl selber herzustellen?

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Es gibt zwei gängige Methoden, um CB Öl selber herzustellen. Bei der ersten Methode wird Alkohol verwendet. Mit dem Alkohol wird Cannabidiol aus dem Hanfpflanzen Material entnommen. Bei der zweiten Methode werden natürliche Pflanzenöle benutzt. Natürliche Pflanzenöle können zum Beispiel Oliven-, Hanfsamen- oder Kokosnussöl sein. 

Methode 1: CBD Öl mit Alkohol herstellen

Um CBD Öl mit Alkohol herzustellen braucht man ungefähr 30 g gemahlene Blüten oder 60 bis 100 g gemahlenes und getrocknetes Shake oder Trim. Zudem wird hochprozentiger Trinkalkohol benötigt. Als Hilfsmittel braucht man Backblech, Rührschüssel, Grinder, Auffangbehälter, feinen Filter, wie zum Beispiel Mulltuch oder Sieb, Holzlöffel, Wasserbad, Spachtel, Holzlöffel, Plastikspritze und Trichter. 

Das Pflanzenmaterial sollte decarboxyliert sein. Dafür sollte es im ersten Schritt fein gemahlen werden, bis es eine gleichmäßige Konsistenz erreicht.

Im nächsten Schritt wird es auf ein Backblech gelegt und bei 110 Grad Celsius in den Ofen gestellt. 

Die decarboxylierung Blüten oder Schnittreste werden im dritten Schritt in eine Rührschüssel gegeben und mit Alkohol gegossen. Die Pflanzenmasse sollte dabei vollkommen bedeckt sein.

Im weiteren Schritt rührt man mit einem Holzlöffel das Material fünf bis zehn Minuten lang um. In dieser Zeit werden die Bestandteile Cannabidiol und Terpene vom Alkohol herausgezogen. Durch das Rühren wird der Prozess beschleunigt und die Trichome gelöst. 

Danach trennt man den CBD-reichen Alkoholextrakt von der Pflanzenmasse. Man siebt die Lösung durch ein Mulltuch oder durch ein feines Sieb in eine Schüssel ab. Der Alkohol nimmt eine dunkelgrüne Farbe an. Dieser Vorgang sollte mehrere Male wiederholt werden. Der Extrakt wird nach einiger Zeit klarer sein. 

Als nächster Schritt sollte ein Wasserbad eingerichtet werden. Dazu füllt man den Boden eines Topfes einfach mit Wasser und stellt eine Edelstahlschüssel in den Topf, die exakt passt, den Boden des Topfes jedoch nicht berührt.

Im siebten Schritt wird der Alkoholextrakt in diese Schüssel gegossen und erhitzt. Die Wärme sollte niedrig gehalten werden, weil der hochprozentige Alkohol flüchtig ist und bei niedrigen Temperaturen verdunstet. Bei diesem Vorgang sollte man besonders vorsichtig sein, denn der Dampf, der beim Verdampfen des Alkohols entsteht, ist entflammbar und kann einen Brand auslösen. 

Das Extrakt wird dann 15 bis 20 Minuten lang gerührt. In dieser Zeit verdunstet der Alkohol. Die Mischung soll sehr dickflüssig sein. Nach der Entfernung des gesamten Alkohols weist der Extrakt eine dicke und teerartige Konsistenz auf. 

Während das Extrakt noch warm ist, wird er im letzten Schritt auf eine große Spritze oder auf mehrere kleine Spritzen aufgezogen. Auf diese Weise werden die Lagerung sowie die Verabreichung erleichtert.

Methode 2: CBD Öl mit Hilfe von Träger Ölen herstellen

Für das Herstellen des CBD Öls mit Hilfe von Träger Ölen braucht man ungefähr 28 g Hanfblüten, ungefähr 450 g Trägeröl. Am besten eignen sich Kokosöl und Hanfsamenöl. Verwenden kann man ebenfalls Olivenöl sowie jedes andere Pflanzenöl. Als Hilfsmittel benötigt man Backblech, Wasserbad, Backpapier, Mulltuch, Kaffeefilter oder ähnlich, Grinder oder Messer und Glas mit Deckel. Zunächst

 Im ersten Schritt werden die Hanfblüten zu einer feinen Konsistenz zermahlen. Das Resultat sollte nicht wie feiner Staub aussehen, sondern sich aus kleinen und gleichmäßigen Stücken zusammensetzen. Dafür verwendet man Grinder oder Messer. Mit einem Messer dauert der Vorgang länger. 

Im nächsten Schritt werden die gemahlenen Blüten auf einem Backblech, das mit Backpapier ausgelegt ist, verteilt. 

Man stellt im dritten Schritt das Backblech für eine Stunde in den Ofen, der auf 110 Grad Celsius vorgeheizt wurde. Der Decarboxylierung Prozess beginnt. Das inaktive CBDA wird in aktives CBD bei diesem Prozess umgewandelt. Die geringe Hitze und die lange Backzeit sorgen dafür, dass es zu keinem Verlust von Terpenen kommt. Am Ende sehen die Blüten bräunlich und spröde aus. 

 Im weiteren Schritt werden die Blüten mit dem Öl vermischt. Dadurch beginnt der Extraktionsprozess. Man gibt dafür einfach die Blüten mit dem Öl in das Wasserbad, füllt den unteren Topf mit Wasser und bringt das Wasser zum Köcheln. Wenn die Mischung über 150 Grad Celsius erhitzt wird, verdunsten die Terpene. Dieser Prozess dauert ungefähr zwei bis drei Stunden. Das Produkt hat am Ende eine bräunlich-grüne Farbe.

Im fünften Schritt wird der Topf mit dem Hanf und Öl aus dem Wasser entfernt. Man nimmt dann ein Glas, legt ein Mulltuch darüber und gießt die Mischung in das Glas. 

 Die Blüten werden anschließend weggeworfen. Das Glas wird verschlossen und an einem kühlen sowie trockenen Ort gelagert. Die Mischung, die man mit Hilfe von Träger Ölen herstellt, ist nicht so stark wie die Mischung, die mit Alkohol hergestellt wird.

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FAQ - Fragen und Antworten zum Thema CBD Öl selber machen

Die häufigsten Fragen zum Thema CBD Öl selber herstellen beziehen sich darauf, wie man Cannabidiol Öl selber herstellen kann, wie Cannabidiol gewonnen wird, welches CBD Öl das beste ist und wie das Cannabidiol Öl wirkt.

Es gibt unterschiedliche Verfahren, um CBD Öl selber herzustellen. Die einfachsten und beliebtesten Methoden sind das Herstellen mit Alkohol und das Herstellen mit Träger Ölen.

Es gibt unterschiedliche Verfahren, um Cannabidiol aus Cannabis zu gewinnen. Cannabidiol befindet sich in der Pflanze als Carbonsäure (CBDA). Bei CBDA handelt es sich um einen inaktiven Inhaltsstoff. Die Umwandlung von CBDA in CBD wird als Decarboxylierung bezeichnet. Bei diesem Prozess wird durch enzymatische Katalyse oder durch Erhitzen aus der Carbonsäure ein Kohlenstoffdioxidmolekül getrennt. Zu den verwendeten Methoden zählen die Extraktion mittels Butan, überkritischem Kohlenstoffdioxid, Erhitzung, Äthanol, Hexan oder Isopropylalkohol. 

 

Bei der Decarboxylierung mittels Erhitzung kommt es auf die Temperatur an. Je höher die Temperatur, desto schneller der Prozess. Bei der Temperatur von 210 Grad Celsius können ungefähr 100 Prozent der Substanz in wenigen Sekunden umgewandelt werden. Die CBD Extraktion mittels überkritischem Kohlenstoffdioxid ist ein schonendes Verfahren gegenüber Pflanzen sowie Blütenmaterial. Substanzen, wie zum Beispiel Terpene, werden nicht beschädigt. 

 

Bei diesem Prozess werden zunächst die Pflanzen durch das Erhitzen auf 100 bis 150 Grad Celsius decarboxyliert sowie zerkleinert. Dann wird flüssiges Kohlenstoffdioxid auf 50 bis 70 Bar komprimiert. In den nächsten Schritten werden die Inhaltsstoffe von anderen Substanzen getrennt. Bei der CBD Extraktion mit Butan wird Butan benutzt, um Cannabidiol dem Pflanzenmaterial zu entnehmen. Die CBD Extraktion mit hochprozentigem Alkohol ist eine gängige Methode.

Das beste 5%ige CBD Öl bietet der Hersteller Nordic Oil an. In jedem Tropfen dieses Öls sind 1,7 mg Cannabidiol enthalten. Das Öl wird aus zertifizierten Hanfpflanzen gewonnen und eignet sich für Veganer und Zöliakie Empfänger.

Das 5%ige CBD Öl vom Hersteller Natucan ist ebenfalls ausgezeichnet. Jeder Tropfen des Öls enthält 2 mg Cannabidiol. Dieses Öl ist glutenfrei sowie vegan und wird aus 100% zertifiziertem Hanf hergestellt.

 

Das beste 10%ige CBD Öl ist auch vom Hersteller Natucan. Dieses Öl ist ebenfalls glutenfrei, vegan und wird aus 100% zertifiziertem Hanf gewonnen. 

Vom Hersteller Nordicoil ist das beste 15%ige CBD Öl. In jedem Tropfen dieses Öls sind 5 mg Cannabidiol enthalten. Auch von diesem Hersteller ist das beste 20%ige CBD Öl. Jeder Tropfen von diesem Öl enthält 6,7 mg Cannabidiol. 

 

Das beste 30%ige Öl wird vom Hersteller Kiara hergestellt. Bei der Produktion werden ausschließlich hochwertige Hanfblüten genutzt. Es enthält keine chemischen Lösungsmittel und keine zusätzlichen Stoffe. Das beste 40%ige CBD Öl ist von Hersteller Naturecan. Dieses Öl wird aus zertifiziertem Hanf aus den USA gewonnen. Es ist vegan und ohne THC.

Cannabidiol wirkt vor allem entzündungshemmend und schmerzlindernd. CBD wird oft bei Kindern mit Epilepsie verwendet. Es wirkt unterstützend bei der Behandlung und durch die Einnahme von CBD Öl kommt es seltener zu epileptischen Anfällen. Zudem hat Cannabidiol eine positive Wirkung bei Kopfschmerzen und Menstruationsschmerzen, denn es wirkt schmerzstillend. Bei Akne, Neurodermitis sowie weiteren Hautproblemen wirkt CBD lindernd. Cannabidiol hilft ebenfalls bei Angststörungen und bei posttraumatischen Belastungsstörungen. Gegen Stress und Schlafstörungen kann Cannabidiol auch verwendet werden. Bei einer Krebstherapie kann CBD Öl ebenfalls hilfreich sein, denn es fördert das Absterben der Krebszellen, verringert das Wachstum des Tumors und bremst die Metastasen. 

 

Bei der Einnahme von CBD können Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten entstehen. CBD wird jedoch sehr gut vertragen. Normalerweise treten keine Nebenwirkungen auf. Bei einer hohen Dosierung kann es zur Müdigkeit kommen. Zudem senkt CBD den Blutdruck. Cannabidiol erhöht den Appetit, kann es zu einem trockenen Mund, Schwindel oder Benommenheit kommen. Atmungsprobleme und Schläfrigkeit können ebenfalls auftreten. In seltenen Fällen kommt es zum Durchfall. Die meisten Nebenwirkungen lassen jedoch nach wenigen Tagen wieder nach.

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